Der succentric-Prozess.

Strukturierte und geplante Prozesse bringen einen kalkulierbaren und geplanten Erfolg. Mit dem succentric-Prozess wird auf ein maximales Ergebnis auf Basis von Standard-Themengruppen über alle Phasen des Kauf- oder Verkaufsprozesses durchgeführt. Legal, Finance und Strategy bilden dabei das Rückgrat der Bemessung und Vorbereitung einer Transaktion.

Wert generiert sich nicht von heute auf morgen.

In Zeiten wie heute (2018 / 2019), in dem Fonds nie dagewesene liquide Mitteln einsetzen können und die Unternehmen von Fonds zu Fonds verkauft werden (Secondary Buy-outs usw.) sind profitable, wachsende Firmen aus Gründer- oder Inhaberhand wie seltene Güter gesucht. Die Strategie von Finanzinvestoren und Strategen gleichermaßen ist es, so direkt und schnell wie möglich mit den Inhabern zu kommunizieren, um Bindung aufzubauen, Exklusivität zu finden und über bilaterale Prozesse Marktpreisfindungen zu verhindern. In solchen käufergetriebenen Prozessen wird eine durchdachte Vorbereitung, die Heilung von Transaktionsrisiken und Behebung von kaufpreismindernden Altlasten unmöglich. In der Folge verliert der Verkäufer einen erheblichen Teil des möglichen Unternehmenswertes.

Aber es gibt auch weitere wichtige Gründe dafür, einen Exit von längerer Hand vorzubereiten: Unprofessionelle vorbereitete oder „ad-hoc“-Verkäufe führen zu Transaktionsabbrüchen, erheblichen Wertminderungen oder schwerwiegenden Gewährleistungsrisiken. Professionell geführte Unternehmen bereiten einen Exit mit ausreichender Zeit vor und nutzen diesen Prozess, um sich strategisch zu schärfen und parallel M&A-Knowhow aufzubauen. Ein erfolgreicher Unternehmensverkauf besteht aus im Ergebnis nicht nur aus dem bestmöglichem Kaufpreis, sondern gleichwohl aus einem tragbaren rechtlichen Rahmen und nicht zuletzt auch der Realisierung von "soften" Verkäufervorstellungen wir Arbeitsplatzsicherheiten, Namensgarantien o.ä..

Das eigene Unternehmen aus Käufersicht durchleuchten.
Pillar LEGAL
Pillar FINANCE
Pillar STRATEGY

Die Anforderungen an eine sorgfältige Vorbereitung von Unternehmenstransaktionen steigen mit zunehmender Professionalisierung des Käuferkreises, gesetzlichen Regulierungen und umfassenden Due Diligence Prozessen, die auf Käuferseite Haftungsrisiken vermeiden sollen. Größere und professioneller Verkäufer können größere Investitionen leisten, fordern auf der anderen Seite auch erheblich professionellere Verkäufervorbereitung. Gerade erstmalige Verkäufer können in einem einmal begonnenen Prozess weder zeitlich noch inhaltlich Versäumnisse der Vergangenheit einholen.

Dabei ist die Liste der potentiellen Auswirkungen lang: von nicht realisierten möglichen Kaufpreisen, Verlagerung von Kaufpreisanteilen in einen unsichereren variablen Kaufpreis („Earn-out“), strengeren Gewährleistungsauflagen bis hin zu abgebrochenen Deals.

 

Professionell geführte Unternehmen bereiten ihr Unternehmen auf Corporate Finance Events wie Verkäufe oder Finanzierungen vor, bevor sie eintreten sollen oder müssen. Die Betrachtung erfolgt dabei regelmäßig mindestens auf drei Ebenen: rechtlich, finanziell und prozessual. Weitere Punkte können bedarfsgerecht entstehen, beispielsweise aus steuerlicher oder umweltrechtlicher Hinsicht. Je nach Größe und Historie sind in der Praxis Zeiträume von sechs bis 24 Monaten für einen Vorbereitungsprozess nicht unüblich.

 

In Zusammenarbeit mit auf Unternehmensrecht und -transaktionen spezialisierten Kanzleien werden im Pillar „Legal“ die Grundlagen des Unternehmens von der Gründung über Anteilsübergänge, Beschlussfassungen der Gremien, Schlüsselverträge mit Kunden und Mitarbeitern und Immobilienerwerbe analysiert.

 

Einige typische Fragestellungen:

  • Sind Voraussetzungen in Person oder Sphäre des Verkäufers zu schaffen, um wirksam in eine Transaktion eintreten zu können?   

  • Gibt es Handlungsbedarf durch Optionen oder andere Beteiligungsformen?

  • Können Verträge mit Dritten (Miet-, Kunden-, Joint Venture-Verträge) einschränken?

  • Welchen Regelungsbedarf bringen Tochterunternehmen mit sich?

 

 

Das Pillar „Finance“ konzentriert sich auf die Schlüssel-Wertehebel des Geschäftsmodelle und der finanziellen Kennzahlen sowie deren Auswirkungen auf mögliche Kaufpreise.

 

Einige typische Fragestellungen:

  • Sind alle Unternehmensbereiche angemessen auf den Hauptwertehebel „Wachstum“ ausgerichtet?

  • Lassen sich Risiken aus Kundenstrukturen oder Produktzyklen minimieren?

  • Lässt sich eine Verringerung des gebundenen operativ notwendige Kapitals („Net working capital“) erreichen?

  • Sind nicht betriebsnotwendige Vermögensbestandteile vorhanden?

 

Elementarer Bestandteil der Strategie ist nicht zuletzt die Strategie-Säule. Sie beschäftigt sich frühzeitig mit möglichen Erwerbern oder „logischen Käufern“ und hat in vielen Fällen Einfluss auf die weitere strategische Ausrichtung der Geschäftsaktivitäten. Gerade im sich extrem dynamisch entwickelnden Feld Technologie/Software bringt eine umfassende Betrachtung des Käuferspektrums vertikale oder horizontale Potentiale in den Geschäftsmodellen möglicher Erwerber zu Tage, die erhebliche Werte bergen können.

 

Einige typische Fragestellungen:

  • Für welchen Käuferfokus richtet sich das Geschäftsmodell aus, d.h. eher auf konstante, steigende Cashflows für Finanzinvestoren oder beispielsweise auf Innovationstreiber für den Erwerb durch einen strategischen Investor?

  • Wie sieht die zukünftige Markenentwicklung aus?

  • Sind die gewerblichen Schutzrechte („IP“) in Form von Patenten, Marken und Verfahren ausreichend geschützt?

 

 

Zusammenfassend haben sämtliche Pillars im Prozess zum Ziel, das Unternehmen aus Käufersicht zu analysieren und dabei

 

  • mögliche Verhinderungsfaktoren für Transaktionen („red flags“) frühzeitig zu eliminieren,

  • die Schlüsselwertetreiber zu benennen und aktiv zu entwickeln,

  • sowie das Unternehmen im Sinne eines zügigen Transaktionsprozesses für künftige Käufer transparent nachvollziehbar zu machen.

 

Eine gängige Betrachtungsweise ist, dass ein Unternehmen keinen Wert besitzt, wenn es nicht verkaufbar wäre. Es erfordert Fokus und Zeit, Probleme zu beheben und zusätzlichen Wert zu schaffen. Die zielgerichtete Planung eines Exits im succentric-Prozess kann den Wert eines Lebenswerks erheblich steigern. 

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